Katholische Seelsorgeeinheit Weissacher Tal

Viele sind wir, doch eins in Christus

Frauen aus Papua-Neuguinea, dem „Land der Überraschungen“ beschenken uns mit Gebeten und Liedern und einer spannenden neuen Sicht auf die biblische Geschichte der Rettung des Babys Moses (Ex 2, 1-10): Über ethnische, soziale, politische und religiöse Grenzen hinweg und quer durch die Generationen verbinden sich hier Frauen, um Leben zu bewahren und geben so ein Beispiel, das bis in unsere Zeit hinein ausstrahlt.

 

Lesungen aus dem Römerbrief (12, 4-21) und der Apostelgeschichte (4, 32-35) ermutigen uns, unsere unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten als gemeinsamen Reichtum zu verstehen, den wir zum Wohl aller großzügig teilen. „Viele sind wir, doch ein Leib“ — eine biblische Zusage, die auf dem Hintergrund Papua-Neuguineas an neuer Bedeutung gewinnt. Denn dieses bevölkerungs- und ressourcenreichste Land im Südpazifik verfügt nicht nur über vielfältige Landschaftsformen wie Küstenregionen, fruchtbare Schwemmebenen, zerklüftete Gebirgslandschaften mit weiten Tälern, Grasflächen und Regenwälder, sondern auch über die fast unglaubliche Fülle von über 800 gesprochenen Sprachen und fast genauso vielen Ethnien bei einer Bevölkerung von 6,3 Mio Menschen. Angesichts dieser Aufsplitterung und der wachsenden sozialen Spannungen ist es überlebenswichtig, „ein Leib“ zu sein — und dies gilt nicht nur für Papua-Neuguinea, sondern überall auf der Welt.

 

Wir sind alle herzlich eingeladen, den Gottesdienst zum Weltgebetstag mitzufeiern!

Sie können diesen Text als Handzettel herunterladen. Weiterführende Informationen und Materialien sind auf www.weltgebetstag.de erhältlich.