Konzeption

Katholische Kindertagesstätte
Dreifaltigkeit


Sandberg 17, 71554 Weissach im Tal

Stand Juli 2014


Inhaltsverzeichnis


Vorwort

GOTT will das Leben – davon sind wir als Christen überzeugt. Und darum will dieser GOTT, dass Leben sich entfalten und entwickeln und auch Frucht bringen kann.

Als Kirchengemeinde wollen wir dem Leben dienen und deswegen dafür gute Wachstumsbedingungen schaffen.
Das beginnt in unserem Kindergarten. Denn – nur eine Gesellschaft in der Kinder Platz haben, hat auch Zukunft. Ja, „Zukunft lernt im Kindergarten“ und deswegen wollen wir auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass unsere Mitarbeiterinnen im Kindergarten mit den ihnen anvertrauten Kindern auf Entdeckungsreisen gehen und diese sich dabei, die für ein gelingendes Leben notwendigen Regeln und Fertigkeiten, spielerisch aneignen können.

Die uns anvertrauten Kinder haben ein Recht darauf, auf ihrem Weg ins Leben hinein begleitet, gefördert und auch angenommen zu sein.
Dafür wollen wir als Kirchengemeinde die personellen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen.
Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag dazu, dass Kinder unter den sich verändernden Lebensbedingungen heutiger Familien die notwendigen Freiräume für ihre Entwicklung finden.

Dabei bleiben wir aber auch auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und den Erziehungsberechtigten, der uns anvertrauten Kinder, angewiesen.
 

Pfarrer W. Kraus

 


Situationsanalyse

Unsere Ganztageseinrichtung ist im Hauptort unserer Gemeinde, welche aus den Teilorten – Unterweissach, Bruch, Oberweissach, Cottenweiler, Wattenweiler, Aichholzhof - besteht, angesiedelt.
Wir befinden uns in unmittelbarer Nähe von Kath. Kirche und Pfarrhaus mit Gemeindezentrum, auf großzügigem Gelände mit altem Baumbestand, in ruhiger Ortsrandlage.
Umgeben sind wir von mehreren Wohngebieten, mit überwiegend Einfamilienhäusern, und einigen Mehrfamilienhäusern. Hier wohnen viele Familien mit Kindern aller Altersstufen.
Die Kinder, die den Kindergarten besuchen, haben vorwiegend deutschsprachigen Hintergrund. Einige wenige besitzen einen Migrationshintergrund.

Etwa 2/3 der Kinder, die unsere Kita besuchen, wohnen in einem Radius von 500 m, sodass sie unsere Einrichtung zu Fuß erreichen können. Viele der Kinder können, in ihrem letzten Kindergarten Jahr, den Weg sogar allein bewältigen. Die Anderen stammen entweder aus anderen Teilorten, oder von außerhalb unserer Gemeinde. Sie werden mit dem Auto gebracht, wobei ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Obwohl unsere Gemeinde noch zum ländlichen Raum gehört, liegt sie sehr verkehrsgünstig, mit guter Anbindung zur S-Bahn.
Die Gemeinde selbst bezeichnet sich als kinderfreundlich und legt großen Wert auf Bürgerbeteiligung, auch bei Kindern z.B. Kindergemeinderat.
In allen Teilorten gibt es Spielplätze und verkehrsberuhigte Zonen, bzw. Tempolimit 30 km.

Neben fünf Kindertageseinrichtungen mit unterschiedlichen, an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder orientierten Angeboten, gibt es eine Grundschule mit Kernzeit Betreuung, eine Ganztages- Grundschule sowie ein großes Schulzentrum mit Haupt-, Realschule und Gymnasium.

Zahlreiche Vereine und Gruppen bieten ein weites Angebot für Familien und Kinder. Angefangen mit Angeboten der Kirchengemeinden, über den Musik-, Sport-, Wanderverein, die Volkshochschule, Feuerwehr usw. In einer speziellen Broschüre und im Internet können sich die Bürger darüber informieren.

Daneben gibt es vielfältige kulturelle Angebote für alle Altersgruppen.
Im Ortskern und den Teilorten gibt es mehrere Ärzte, zahlreiche kleinere Geschäfte und Handwerksbetriebe, Discounter, sowie Polizei, Post, Banken, Ortsbücherei.
Auch für den Umwelt-/ Klimaschutz wird einiges getan. So gibt es u.a. ein gut ausgebautes Radwegenetz und Klimaschutzprogramme mit entsprechender Förderung.


Unsere Einrichtung stellt sich vor

Unser katholischer Kindergarten ist eine Ganztageseinrichtung, bestehend aus einer Krippengruppe und zwei Kindergartengruppen. Träger ist die Katholische Kirchengemeinde Weissach im Tal.

Wir nehmen Kinder im Alter von zwei Monaten bis zum Schuleintritt auf und zwar unabhängig von ihrem religiösen oder kulturellen Hintergrund. Auch Kinder mit besonderem Förderbedarf sind herzlich willkommen. Wir haben langjährige, vielfältige Inklusionserfahrung. Bei uns wird jedes Kind in seiner Einzigartigkeit geachtet und wertgeschätzt.

Wir arbeiten nach dem christlichen Menschenbild und nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit als Geschöpf Gottes an. Aus diesem Grundverständnis heraus unterstützen wir das Kind in seiner persönlichen Entwicklung.

Wir achten jedes Kind in seiner ihm eigenen Art und vermitteln ihm:

„Schön, dass du da bist“.


Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 7.00 Uhr bis 17.30 Uhr und Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Hierbei werden verschiedene Betreuungsmöglichkeiten angeboten:

  • Ganztagsangebot = Mo. – Do. von 7.00 bis 17.30 Uhr , Fr. von 7.00 bis 15.00 Uhr
  • VÖ = 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr oder 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • VVÖ = 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr
  • Regelgruppe = Mo. – Fr. von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr sowie Mo.- Do. von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr


Schließungszeiten

Unsere Einrichtung bleibt während der Schulsommerferien für 3 Wochen und zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Außerdem müssen sie mit einzelnen, zusätzlichen Schließungstagen rechnen, welche in aller Regel bereits in der Jahresplanung angekündigt werden.

Außer zwischen Weihnachten und Neujahr besteht allerdings die Möglichkeit, dass ihr Kind, während unserer Schließungszeiten, in einem der anderen Kindergärten betreut wird.


Pädagogisches Konzept


Der gesetzliche Auftrag

Jedes Kind hat das Recht auf Betreuung, Erziehung und Bildung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
Dieser Auftrag wird bei uns sehr ernst genommen und durch eine ganzheitliche Förderung, des Kindes, unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, umgesetzt. Gesetzliche Bestimmungen können gerne in der Kita eingesehen werden.


Der religionspädagogische Auftrag

Wir nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit als Geschöpf Gottes an.

Da unser Kindergarten eine caritative Einrichtung der Kirche ist, gehört zu unserem Auftrag- neben Bildung, Erziehung und Betreuung- die Entlastung der Eltern in ihrem Erziehungsauftrag.
Die Kirchengemeinde schafft die Voraussetzung und setzt sich dafür ein, dass Eltern und Kinder über die Arbeit im Kindergarten mit der frohen Botschaft Jesu Christi in Berührung kommen und daraus Hilfe für ihr Leben erhalten.
Durch das Vorbild der Erzieherinnen erfahren Kinder das christliche Leben und setzen es gemeinsam um.

Einige Beispiele sind unsere traditionellen Adventsmorgenkreise in der Kirche, Tischgebete vor dem Essen, christliche Feste wie Ostern, religionspädagogische Angebote und Lieder.



Pädagogische Umsetzung

Wir arbeiten auf der Grundlage des Bildungsplanes für Baden Württemberg (nachzulesen unter www.km-bw.de) und des „Situationsorientierten Ansatzes“.

Der „Situationsorientierte Ansatz“ ist eine Grundhaltung, die ein wertschätzendes Menschenbild voraussetzt, und eine enge Erziehungspartnerschaft mit den Eltern anstrebt. Er zielt auf Chancengleichheit ab, und sieht Lebenssituationen und Fragen der Kinder als Ausgangspunkt für das Lernen.
Das heißt, wir orientieren uns an den Bedürfnissen und der Lebenssituation der Kinder und eröffnen ihnen neue Bildungsbereiche, damit sie sich ganzheitlich entfalten können.
Die Kinder werden dabei als Akteure ihrer Entwicklung, mit eigenen Rechten, gesehen.

Unser pädagogisches Ziel ist es, sie in ihrer Autonomie, Solidarität und in ihren Handlungskompetenzen zu unterstützen.

 

Kinder

sind eigenständige
Persönlichkeiten
sind neugierig   sind unbeschwert
sind wissenshungrig lernen mit allen Sinnen
haben 1000 Sprachen   lernen durch Spiel
sind offen für Neues sind spontan
brauchen Zuwendung
und Ansprache
  brauchen Sicherheit
und Geborgenheit
brauchen Beziehungen    brauchen Orientierung
brauchen neue Herausforderungen
brauchen Rituale

 

Für Kinder ist dabei das SPIEL von grundlegender Bedeutung! Das Spiel ist die Lebensform des Kindes, und ist und bleibt der Königsweg des Lernens. Nur im Spiel kann es seine Kräfte und Fähigkeiten entwickeln und entfalten. Spielen ist intensive Bildungszeit des Kindes und benötigt Zeit. Spiel bietet Grundlage für:

  • Sozialkompetenz
  • Ich-Kompetenz
  • Sachkompetenz
  • Sprachkompetenz

Beim Spiel verleihen Kinder ihrem Tun Sinn und den Dingen Bedeutung.

Die praktische Umsetzung erfolgt durch die Arbeit im „Teiloffenen Konzept“.


Teiloffenes Konzept

Dies bedeutet, dass die Kinder in sogenannte Stammgruppen (Krippe = Grashüpfer, Kindergarten = Pferde und Schmetterlinge) aufgenommen werden, über weite Teile des Tages aber Gruppen übergreifend gearbeitet wird.
Eine Besonderheit bei uns ist, dass, während des Morgenkreises, aus den beiden Kindergartengruppen drei Kleingruppen, die sogenannten A, B und C Gruppen, gebildet werden. Dadurch erreichen wir, dass:

  • Wir trotz der großen Altersspanne jeder Altersgruppe gerecht werden
  • Die Gruppengröße überschaubar bleibt
  • Die Erzieherinnen sich auf eine Altersgruppe konzentrieren können, ohne das „große Ganze“ aus dem Auge zu verlieren
  • Angebote dem jeweiligen Alter angepasst werden
  • Bedürfnisse/Themen der Kinder kontinuierlich aufgegriffen werden


Räume

Entsprechend unserer Arbeitsweise sehen wir die Räumlichkeiten als „3. Erzieher“.
Die einzelnen Gruppenräume haben unterschiedliche Schwerpunkte, welche die Interessen der Kinder aufgreifen.
So sind derzeit in der Pferdegruppe Rollenspiel-, Bau- und Konstruktionsbereich sowie Forschertisch untergebracht. Außerdem essen die dazu angemeldeten Kindergartenkinder in diesem Raum zu Mittag.
In der Schmetterlingsgruppe befinden sich Kreativbereich, Leseecke, Puzzle, Lege- und Sinnesmaterial, Tischspiele. Zudem wird hier die Mittagsruhezeit zugebracht.
Bei den Grashüpfern befindet sich ein großes Podest als Bewegungslandschaft. Leseecke, Bau-, Kreativ-, Rollenspielbereich, Sinnesmaterialien, Spiele und Bücher sind dem Alter entsprechend, übersichtlich im Gruppenraum angeordnet.

Die Krippenkinder haben einen separaten Raum zum Ruhe und Schlafen. Zu Mittag essen sie im Vesperraum/Kinderküche der Kindergartenkinder.

Zusätzlich gibt es eine Werk Ecke mit Nassfarbenbereich.
Eine Bewegungsecke, der lange Flur und der Garten mit seinem herausfordernden Gelände, tragen dem Bewegungsdrang der Kinder und dem hohen Stellenwert von Bewegung in der kindlichen Entwicklung, Rechnung.
Zudem kann der Gemeindesaal zur Bewegungserziehung genutzt werden.
All diese Bereiche unterstützen die Kinder in ihrem Bemühen sich eigenständig zu bilden, und als selbstwirksam zu erleben.

Die Erzieherinnen verteilen sich, im rollierenden System, auf die einzelnen Bereiche.Bei uns sieht das so aus, dass die Erzieherinnen, alle 2 Wochen, in einen anderen Bereich wechseln. Somit ist sichergestellt, dass auch diejenigen Kinder, die sich noch sehr an ihrer Bezugserzieherin orientieren, Zugang zu allen Bildungsbereichen haben, und diese nutzen können.


Pädagogische Leitziele

Jeder Mensch möchte:

  • Anerkennung und Wohlbefinden erfahren
  • Die Welt entdecken und verstehen
  • Sich ausdrücken
  • Mit anderen leben

Das heißt, die Kinder:

  • werden in ihrer Einzigartigkeit geachtet und wertgeschätzt
  • erleben vertrauensvolle und verlässliche Beziehungen
  • erhalten in ihrer emotionalen, sozialen, intellektuellen und körperlichen Entwicklung Unterstützung
  • werden mit ihren Themen und Interessen wahrgenommen
  • erschließen sich in einem anregenden Umfeld ihre Welt und setzen sich im Zusammenleben bewusst mit Normen und Werten auseinander
  • nehmen aktiv teil / partizipieren


Partizipation

Kinder haben ein Recht auf Beteiligung und Mitgestaltung. Dieses Recht gehört zur Basis unserer Demokratie.
Mitwirkungsmöglichkeiten, und die damit verbundene Erfahrung der Selbstwirksamkeit, zeigen den Kindern, dass es wichtig ist, sich in der eigenen Lebenswelt einzumischen.
Für uns und unsere Einrichtung heißt das u. a.:

  • Kinder werden um ihre Meinung gebeten
  • Kinder dürfen „Nein“ sagen
  • Kinder bekommen Raum, Zeit und Unterstützung um eigene Ideen zu entwickeln.
  • Kinder haben ein Stimmrecht bei Entscheidungen über Projektthemen, Ausflüge, Veranstaltungen und deren Inhalte und Durchführung.
  • Kinder tragen in einem angemessenen Teilbereich Mitverantwortung
  • Kinder dürfen sich beschweren

Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit, die sich im Tagesablauf wiederfinden, sind:

Freispiel

Freispiel ist der Zeitraum im Kindergartenalltag, indem das Kind, unter Berücksichtigung vereinbarter Regeln, selbst bestimmt mit wem, wo, was und wie lange es spielt.
Die Erzieherin schafft anregende Spielsituationen. Sie begleitet das Spiel und damit die Lernprozesse. Selbstbestimmtes Spiel ist die Grundlage für ein lebenslanges Lernen.


Projekte

Projektarbeit greift die Themen und Interessen der Kinder auf, beteiligt sie in hohem Maße und fördert somit auf ideale Weise ihre Entwicklung zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.
Zur Wahl des Projektthemas werden die Vorschläge der Kinder und Erzieherinnen, gleichwertig, aufgenommen. Die Vorschläge der Erzieherinnen sind im allgemeinen Ausdruck ihrer Beobachtungen.
Planung und Durchführung finden gemeinsam statt, und sind nicht auf die Einrichtung beschränkt.
Das Projekt ist beendet, wenn alle Fragen der Kinder befriedigend beantwortet, und die dazu nötigen Vorhaben durchgeführt wurden.


Gezielte Angebote

Auch sie basieren auf den aktuellen Interessen und Themen der Kinder, werden in der Regel aber von einer Erzieherin vorbereitet, um neue Impulse zu setzten, und den „Horizont“ zu erweitern.
Dazu gehören z.B.:

  • Bilderbuchbetrachtungen, Spiele, Lieder, Geschichten währen des Morgenkreises
  • Kreativangebote zum Thema
  • Geburtstagsfeiern, nach Absprache mit dem Geburtstagskind
  • Turnen, Kochtage, Frühstücksrunden unter Einbeziehung der Vorschläge der Kinder

Diese Angebote werden von der gesamten Kleingruppe wahrgenommen. Darüber hinaus werden in der Werkecke, im Kreativbereich oder im Garten vorbereitete Angebote gemacht, die von allen Kindern der Einrichtung wahrgenommen werden können, so sie dies wollen.


Sprache

Für ausgewählte Kinder, bieten wir, Sprachförderung nach dem „Denkendorfer Modell“ an, welche durch eine externe Fachkraft angeboten wird.
Ansonsten ist Sprache in den Alltag integriert und begleitet unser gesamtes Tun.


Naturerfahrungen

Durch ein behutsames Einführen in die Vielfalt und Schönheit der Natur, und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen, lernen wir gemeinsam mit den Kindern, die Schöpfung zu respektieren und zu schützen.
Begegnungen mit der Natur finden täglich bei jedem Wetter im Garten statt. Hier können sie sandeln, matschen, Tiere beobachten, das Gelände erkunden, gärtnern. Dieses Erleben wird noch intensiviert durch unsere Naturtage und Exkursionen.

Wir streben das direkte Erleben der Jahreszeiten sowie des Wetters und dessen Auswirkungen an, und zwar mit allen Sinnen. Dies stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern fördert auch eine gute intellektuelle Entwicklung, indem die Kinder wertvolle naturwissenschaftliche Erfahrungen sammeln. Sie erleben Biologie hautnah, und lernen physikalische und chemische Grundgesetze und Zusammenhänge kennen.
Einige Beispiele:

  • Wir sehen, wie sich die Natur im Jahreskreislauf verändert.
  • Wir bestellen unseren kleinen Garten, verarbeiten und verspeisen unsere Ernte.
  • Trockener Sand rieselt durch die Hand - was passiert wenn er nass ist?
  • Was macht Regen mit der Erde, dem Gras, mit meiner Kleidung?
  • Wie fühlt sich Wind, Schnee, Sonne, Nebel an?
  • Wie riecht die Luft bei Regen, Sonne?
  • Wie hört sich meine Umgebung bei Schnee an, wie bei Sonnenschein?





Bewegung

Bewegungsförderung ist ein wichtiger Bestandteil im Bildungs-und Entwicklungsfeld „Körper“ des Orientierungsplans für die baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen.
Kinder erleben und erfahren von Geburt an ihre Umwelt und sich selbst über das Bewegen. Kinder benötigen eigene Erfahrungen, eigenes Erleben und Begreifen zur Entwicklung einer gesunden und starken Identität und eines guten Körpergefühls.
Bewegung fördert die gesunde, motorische, soziale, kognitive und psycho-emotionale Entwicklung.

Gerade im Alter zwischen null und sechs Jahren spielt das „Ausprobieren“ eine wichtige Rolle. Kinder in diesem Alter haben ein ausgeprägtes Spiel-, Bewegungs- und Betätigungsbedürfnis. Durch Spiel und Bewegung erweitern sie ständig ihr Bewegungsrepertoire, optimieren und kombinieren Gelerntes. Das gelingt Kindern mit vielfältigen Bewegungsgelegenheiten sowie Bewegungs – und Erfahrungsräume.

In unserer Einrichtung finden Bewegungsangebote sowohl im Freispiel durch die Nutzung unserer Bewegungsecke und des Flurs, als auch durch gezielte Bewegungsstunden im nebenstehenden Gemeindehaus statt. Großen Wert legen wir auf die Bewegungsmöglichkeiten in freier Natur. Diese streben wir durch den täglichen Aufenthalt im Garten, Spaziergänge im Freien und regelmäßige Naturtage und -wochen an.
Durch diese vielfältigen Angebote wollen wir Kindern zeigen, dass Bewegung Spaß und Freude bringt, dem Körper, der Seele gut tut und zur positiven Entwicklung des „Ich“ beiträgt.



Ruhen/Schlafen

Die Vielzahl von Eindrücken, Sinnesreizen und Angeboten in Krippe und Kindergarten, sowie das Zusammensein mit einer großen Zahl anderer Kinder, erfordert Energie und ist anstrengend. Deshalb ist Ruhen/Schlafen fester Bestandteil unseres Tagesablaufes.


Tagesablauf

Unser Tagesablauf bietet den Kindern einerseits Sicherheit und Orientierung durch feste Bestandteile / Rituale wie Ankommen, Morgenkreis, Gartenzeit, Mittagessen/Abholzeit, Mittagsruhe, Obstpause – andererseits bleibt genügend Freiraum für selbstbestimmtes, eigenständiges Tun.
Auf jeden Fall werden die Bildungs- und Entwicklungsfelder des Orientierungsplans – Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl – abgedeckt.

7.00 Uhr
Die Krippengruppe öffnet. Alle jetzt eintreffenden Kinder werden dort von einer diensthabenden Fachkraft empfangen, begrüßt und betreut.
7.30 Uhr
Die Schmetterlingsgruppe öffnet.
8.00 Uhr
Die Pferdegruppe öffnet.
7.00 – 8.00 Uhr
Kinder, die ohne Frühstück aus dem Haus gegangen sind, haben Gelegenheit dies nachzuholen und das mitgebrachte Vesper zu verspeisen.
8.45 Uhr
Aufräumen
9.00 Uhr
Alle Kinder treffen sich in ihren Stammgruppen zum Auftakt der Morgenkreise. Man begrüßt sich, und die Erzieherinnen dokumentieren, wer anwesend ist.
9.15 Uhr
Die Kinder aus dem Kindergartenbereich vereinen sich, mit jeweils einer Bezugserzieherin aus ihrer Stammgruppe, in der A, B oder C Gruppe. In dieser Zusammensetzung wird der Morgenkreis fortgeführt, es wird am jeweiligen Projekt weitergearbeitet, man feiert Geburtstag, geht Turnen etc.
9.30 Uhr
Beginn der Freispielzeit, wobei die Krippenkinder zunächst gemeinsam im Gruppenraum vespern.
Neben dem freien Spiel werden Projekte, Turnen, Ausflüge u.Ä. fortgeführt. Wir widmen uns der Pflege und die Kindergartenkinder haben Gelegenheit zu vespern.
Bis ca. 10.45 Uhr
können sie frei wählen wann, mit wem und wie lange sie essen möchten. Das Vespern findet in der Kinderküche statt. Dort steht den Kindern jederzeit eine Erzieherin zur Verfügung. Nach dem Essen spülen die Kinder ihre Becher ab und räumen diese wieder in das Regal. Uns ist wichtig, dass die Kinder das soziale Miteinander und die Gemeinschaft erleben, ihre Selbständigkeit gefördert wird, Sinne und motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten angesprochen werden z.B. durch Wassererfahrungen, Einschenken, Abtrocken usw. Außerdem entwickeln die Kinder so ihr „Ich-Gefühl“ für sich und ihren Körper z.B. merken, wann sie Hunger haben.
11.00 Uhr
Ende der Freispielzeit. Aufräumen und Abschlusskreis z. B. mit Fingerspielen.
Danach
ist Gartenzeit. Diese wird bei jedem Wetter wahrgenommen.
11.30 – 12.00 Uhr
Rückkehr / Ende von Turnen, Exkursionen, Projektarbeit.
12.00 Uhr
Aufräumen im Garten
12.15 Uhr
Mittagessen oder weitere Freispielzeit – in der Regel im Garten
13.30 – 14.30 Uhr
Mittagsruhe. In dieser Zeit werden keine Störungen, auch kein Abholen, zugelassen.
14.30 – 16.30 Uhr
Kinder der Regelgruppe können nochmal kommen.
14.30 – 17.30 Uhr
Aufwachen/ aufstehen, Freispiel, nachmittäglicher Imbiss, Abholzeit der Ganztageskinder.



Eingewöhnung

„Hier bist du Willkommen“ – die Aufnahme in die Kita bedeutet für die Kinder oft, dass sie das erste Mal länger von Mama und Papa getrennt sind.
Um diesen ersten großen Übergang im Leben vom Elternhaus in die Kita positiv bewältigen zu können, wollen wir die Kinder liebevoll begleiten und durch eine sanfte Eingewöhnungszeit unterstützen. Dafür ist eine mehrtägige Begleitung durch die Bindungsperson z.B. Mama oder Papa, und eine schrittweise Trennung unabdingbar.

Die Länge der Eingewöhnung richtet sich nach dem Alter und den persönlichen Voraussetzungen des Kindes. Ziel der Eingewöhnung ist es, dass ihr Kind zu seiner neuen Erzieherin eine verlässliche Beziehung aufbauen, und sich in den Räumlichkeiten des Kindergartens orientieren kann.

Die Eingewöhnung in unserer Kita

Aufnahmegespräch
gemeinsam mit den Eltern wird ein zeitlicher Rahmen für die Eingewöhnung festgelegt und offene Fragen werden geklärt
Grundphase
die ersten Tage besucht ihr Kind mit Ihnen die Einrichtung. Gemeinsam erkunden sie die Räumlichkeiten. Hier finden die ersten Kontaktaufnahmen zwischen Bezugserzieherin und ihrem Kind statt. Die Bezugserzieherin begleitet intensiv ihr Kind durch die Eingewöhnungszeit. Sie ist, vom sonst praktizierten, rollierenden System, freigestellt. Sobald ihr Kind Vertrauen zur Bezugserzieherin aufgebaut hat findet der erste Trennungsversuch statt.
Stabilisierungsphase
Sobald ihr Kind die Trennung akzeptiert hat, wird der Zeitraum ihrer Abwesenheit immer länger ausgedehnt. Wichtig ist das Sie sich immer von ihrem Kind verabschieden und ein gemeinsames Abschiedsritual entwickeln. Die Bezugserzieherin wird ab jetzt immer mehr die Ansprechpartnerin für ihr Kind.
Schlussphase
In der Schlussphase werden Sie nicht mehr in der Einrichtung dabei sein, sollten aber immer erreichbar sein. Die Bezugserzieherin wird nun als „sicherer Hafen“ von ihrem Kind akzeptiert und lässt sich von ihr trösten.

 

Beziehungsvolle Pflege
„Wie erkenne ich, wer ich bin?“
Ich erfahre von dir, wer ich bin.
In deinen Augen sehe ich mich wiedergespiegelt.
Aus deiner Stimme höre ich, wie du mich siehst.
Du bist der Spiegel, in den ich blicke
Und der das Bild meiner Selbst formt.
Ich spüre, wie du mich hältst,
und durch deine Berührungen
fühle ich meine Gestalt, meine Form.
Und wenn mir gefällt, was ich sehe,
in deinen Augen
in der Stimme
in deiner Berührung,
antwortet mein Herz und öffnet sich.
Und während es sich immer weiter öffnet,
wächst es und wächst es
bis ich mich als eigenständig erkenne.
Dieses eigenständige Selbst – wiederum –
Kann ich dir die Liebe erwidern.
Weil du mich gelehrt hast, wer bin ich
Und dass ich geliebt werde.
Polly Elam zit. Nach L.Valentin 2007


Besonders in der Krippe nimmt die Pflege einen hohen Stellenwert ein.

Für uns Erzieherinnen ist die Pflegesituation eine besondere Gelegenheit Beziehung zum Kind aufzubauen und diese zu „pflegen“.

Im Dialog erfährt das Kind einen wertschätzenden und respektvollen Umgang.

Für uns, sind dies wichtige Momente im Tagesablauf, um die Beziehung zum einzelnen Kind zu intensivieren.

 


Übergänge

Der erste Übergang findet vom Elternhaus in die Kindertagesstätte statt. (Wie unter Eingewöhnungszeit ausführlich dargestellt).

Während seiner Zeit in der Kita meistert das Kind zahlreiche weitere Übergänge. Kleine Übergänge von Freispiel zu Morgenkreis, von Morgenkreis zu Freispiel, von Garten zu Mittagessen usw., die jeweils von bestimmten Ritualen begleitet werden. Größere Übergänge von der Krippengruppe in eine der Stammgruppen, innerhalb der Kleingruppen von C nach B, von B nach A, und schließlich der Wechsel in die Schule.
Diese Übergänge richten sich nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder, sowie den Rahmenbedingungen innerhalb der Kita z.B. Anzahl der Kinder in den einzelnen Gruppen. Sie werden von den Erzieherinnen vorbereitet und begleitet durch Gespräche mit Eltern und Kindern.
Die Krippenkinder bekommen vor dem Wechsel die Möglichkeit den Kindergartenbereich mit einer Krippenerzieherin öfters zu besuchen um so die Kinder, Erzieherinnen und Räumlichkeiten kennenzulernen.
Die Kindergartenkinder sind damit in aller Regel bereits vertraut, werden aber jeweils mit einem kleinen Ritual in der einen Gruppe verabschiedet, und in der Neuen willkommen geheißen.

Der letzte wichtige Übergang für die Kindergartenkinder, ist der in die Schule. Um den künftigen Schulanfängern den Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern arbeiten die Erzieherinnen und die Grundschule eng zusammen.
Die Kinder der A Gruppe lernen die Kooperationslehrerin, die wöchentlich für eine Stunde in die Einrichtung kommt, kennen.
Außerdem besuchen die Kinder mit ihren Bezugserzieherinnen mindestens ein Mal die Grundschule, um Einblicke zu gewinnen.
Als Höhepunkt und Abschluss findet bei uns traditionell das Übernachten der „Großen“ im Kindergarten statt.


Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit ist geprägt durch eine partnerschaftliche Haltung. Dabei ist festzuhalten, dass die Kita familienergänzend arbeitet. Die Verantwortung und das Recht auf Erziehung ihres Kindes, liegt bei den Eltern.
Auf Grund unserer langjährigen Ausbildung und pädagogischen Kompetenz, liegt die Verantwortung für die Umsetzung der Konzeption in der Einrichtung, bei den pädagogischen Mitarbeitern.
Das gemeinsame Ziel ist das Wohl des Kindes und seine ganzheitliche Entwicklung.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf:

  • Elternabende
  • Tür- und Angelgespräche
  • Aufnahmegespräche
  • Eingewöhnung
  • Schnupperbesuche vor der Aufnahme
  • Hospitationen nach der Aufnahme
  • Elternbriefe
  • Umfragen
  • Elternbeiratssitungen
  • Gottesdienste, Feste, Feiern
  • Mitarbeit im Förderverein
  • Portfolio = nur mit Einverständnis des Kindes
  • Entwicklungs- und Beratungsgespräche

Grundlage für Letztere ist die gezielte:


Beobachtung und Dokumentation

Unter Beobachtung verstehen wir das bewusste Wahrnehmen jedes einzelnen Kindes in verschiedenen Situationen, Lebensumständen und Entwicklungsbereichen.
Diese Beobachtungen werden regelmäßig, zielgerichtet und systematisch dokumentiert.
Die dokumentierte Beobachtung dient uns als Grundlage für das jährliche Entwicklungsgespräch mit den Eltern und als Basis für eine gezielte, reflektierte pädagogische Arbeit, die sich am individuellen Entwicklungsstand der einzelnen Kinder orientiert.


Portfolio

Das Portfolio ist Eigentum des Kindes, und macht seine Entwicklung auf positive, wertschätzende Art sichtbar.
Es enthält Aussagen und Werke des Kindes, Fotos, Lerngeschichten, Projektverläufe und besondere Ereignisse während seiner Zeit im Kindergarten.


Lerngeschichten

Diese entstehen im pädagogischen Alltag. Sie beschreiben die Handlungen eines Kindes nachvollziehbar und anschaulich. Dadurch werden Lernprozesse des Kindes genauer wahrgenommen, und oftmals besser verstanden.
Wesentliche Merkmale der Lerngeschichten sind: die positive, achtsame Grundhaltung und Chance für die Beteiligten, Lernprozesse bewusst zu erleben, und dadurch zu festigen. Auf diese Weise wird nicht nur die Selbstwahrnehmung des Kindes positiv beeinflusst, sondern auch der Austausch zwischen allen Beteiligten wird intensiviert.
Das Kind entscheidet, was im Portfolio aufgenommen wird und wer Zugang dazu hat. Die Erzieherinnen achten darauf, dass das Portfolio nicht in falsche Hände gerät.


Öffentlichkeitsarbeit

Ein Aspekt unserer Arbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit. Die Kirchengemeinde und die Kindergartenleitung vertreten offiziell die Interessen des Kindergartens in der Öffentlichkeit. Darin werden sie von allen Mitarbeiterinnen unterstützt.
Wir verstehen darunter regelmäßige gestaltete Weitergaben von Informationen über unsere Einrichtung. Dadurch wollen wir unsere Arbeit transparent darstellen und das öffentliche Interesse für die Einrichtung wecken.
Veranstaltungen wie Gestaltung von und Teilnahme an Gottesdiensten, Feste, Teilnahme an Angeboten der Ortsbücherei, Adventssingen im Seniorenheim, jährliches Weihnachtsbaumschmücken in der örtlichen Bank und Themen - Elternabende die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, bieten ein breites Spektrum uns in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zusätzlich erscheinen regelmäßig im Gemeindeblatt Berichte über Aktionen und Angebote des Kindergartens.

Förderverein

Zusätzliche, positive, öffentliche Wahrnehmung erhalten wir durch die Arbeit unseres Fördervereins, der durch seine Aktionen unsere Arbeit in besonderem Maße finanziell unterstützt.
Die Vernetzung mit der Öffentlichkeit findet auch durch Kooperationen statt.


Kooperationen

Neben der schon erwähnten Kooperation mit Grundschule und Förderverein sind dies:

  • Fachberatung Kath. Kindertagesstätten
  • Gemeindeverwaltung Weissach im Tal und kommunale Vertreter
  • Kath. Gesamtkirchenpflege
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • BIZE Weissach im Tal
  • Beratungsstellen
  • Gesundheitsamt und sonstige Behörden
  • Förderschulen
  • Andere Kindergärten
  • Handwerksbetriebe

Träger – Leitung – Mitarbeiter/innen

Gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung bilden die Grundlage unserer Zusammenarbeit.
Der Träger hat die Gesamtverantwortung für den Kindergarten. Er sorgt dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden, und genügend qualifiziertes Person eingestellt wird. Dabei wird die Kindergartenleitung mit einbezogen.

Träger und Leitung tauschen sich regelmäßige aus und legen gemeinsame Ziele fest.

Im Team bringt jede Mitarbeiterin ihre individuellen Fähigkeiten und Schwerpunkte engagiert und verantwortungsvoll ein.


Qualitätssicherung

Das Team als Ganzes, hat erfolgreich am Diözesanen Projekt „Zukunft wächst im Kindergarten“ teilgenommen, in dessen Folge unser Qualitätshandbuch entstand. Hierin werden alle, zuvor gemeinsam erarbeiteten, Prozesse verbindlich festgehalten und dokumentiert, u.a. auch der Ablauf bei möglicher Kindeswohlgefährdung.

In wöchentlichen Teambesprechungen planen wir die pädagogische Arbeit, tauschen uns über die Kinder aus, erarbeiten Prozesskreisläufe und überprüfen bestehende sowie die Zielsetzungen im Leitbild. Hiervon wird jeweils ein Protokoll erstellt, wovon ein Exemplar unserem Träger zukommt.

Alle Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um die hohe Qualität unserer Arbeit zu garantieren.

Damit jede Mitarbeiterin ihr Potenzial voll ausschöpfen kann, und die persönliche Weiterentwicklung gelingt, finden jährliche Mitarbeitergespräche statt.

Durch regelmäßige interne und extern geführte Umfragen, stellen wir sicher, dass sich unser Angebot an den Bedürfnissen der Familien orientiert.

 

Derzeit nutzen wir einen Interims-Kindergarten, welcher sich auf dem Kirchengelände befindet. Außer einigen Änderungen beim Raumkonzept hat sich dadurch nichts geändert, sodass diese Konzeption weiterhin Gültigkeit hat.