Katholische Seelsorgeeinheit Weissacher Tal
Backnang Erneut fleißig waren die Sternsinger im Altdekanat Backnang. In den vergangenen Tagen sammelten sie in Backnang, Weissach, Allmersbach, Oppenweiler, Aspach, Sulzbach und der Kirchengemeinde Ebersberg 29 800 Euro. Darin noch nicht mitgezählt sind die Sammlungen aus Murrhardt und der Kirchengemeinde Kirchberg/Burgstetten.

Wieder haben sich zahlreiche Kinder über mehrere Tage hinweg bei der Sternsingeraktion engagiert. Der Erlös der Sammlung kommt in diesem Jahr zumeist Projekten auf der Insel Madagaskar zugute. Ausnahmen sind die katholischen Kirchengemeinden Oppenweiler/Aspach und Murrhardt/Sulzbach. Traditionell unterstützt Oppenweiler/Aspach ein Heim für hör- und sprachbehinderte Kinder in Indien, Murrhardt/Sulzbach hingegen fördert seit Jahren schon ein Witwen- und Waisenprojekt in Ruanda.

In der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Backnang waren 49 Sternsinger drei Tage lang unterwegs und erhielten 5 644 Euro. Von der Christköniggemeinde engagierten sich 18 Kinder und Jugendliche und sammelten 2 310 Euro. Von der portugiesischen Gemeinde Sagrada Familia kamen weitere 255 Euro. In der Kirchengemeinde Ebersberg ist die Aktion schon seit Jahren ökumenisch. Etwa 100 Sternsinger sind in den vergangenen Tagen in 20 Gruppen von Haus zu Haus gezogen und haben so etwa 7 000 Euro gesammelt. In Weissach und in Allmersbach waren es jeweils 25 Kinder in jeweils 3 Gruppen. Ergebnis: 2 156 beziehungsweise 4 745 Euro. Jeweils 3 Gruppen mit insgesamt 55 Sternsingern, darunter viele evangelische Kinder, waren in Oppenweiler (2 300 Euro), Großaspach (1281) und Kleinaspach (1742) unterwegs. In Sulzbach überbrachten 20 Kinder in 3 Gruppen den traditionellen Segensgruß "Christus segne dieses Haus". Sie sammelten zusammen 2 300 Euro. In Allmersbach im Tal und in Kleinaspach gibt es die Besonderheit, dass die Kinder jedes Haus besuchen, auch ohne Anmeldung. So kamen in Allmersbach am Ende über 9 Kilogramm Hartgeld zusammen.

Die Kinder waren besonders glücklich, dass verschlossene Türen und unfreundliche Menschen die ganz große Ausnahme waren. Das Gegenteil war die Regel: Die meisten Menschen freuten sich über den Besuch.