Katholische Seelsorgeeinheit Weissacher Tal

Sie können es nicht lassen: Ein kleines engagiertes Team der Kirchengemeinde stellte auch dieses Jahr einen fetzigen Kehraus auf die Beine.

Eine versierte Bäckerin buk leckere Berliner, ein Hobbykoch bereitete eine feine Gulaschsuppe zu, andere Teilnehmer brachten Luftschlangen und Knabbergebäck mit. Dieser Rahmen wurde abgesprochen, aber die Programmgestaltung war offen, und eine reine Wundertüte: Sage und schreibe 6 Einzelpersonen und Gruppen steuerten höchst witzige Beiträge bei: Angefangen von zwei Serviererinnen, die das Ende der „Bedien-Gesellschaft” verkündeten und humorvoll die Selbstbedienung ausriefen - über eine Tragikkomödie, dargestellt von den „Unterbrüdenern” über Anekdoten aus dem Pfarrerdasein, präsentiert von Pfarrer Müller, und einen Zukunftsvorschlag für die katholische Kirche genannt „Kirche digital 4.0” bis zu köstlichen Witzen und Mitsingliedern von W. Fuderer und W. Pabst. Damit getanzt werden konnte, zeigte das Trio „Achterbahn” was es drauf hat.

Schön ist immer wieder, dass Witwen, Singles und auch Familien mit Kindern dabei sein können und sich wohlfühlen. Besonders schön ist, dass Gemeindemitglieder plötzlich ganz andere Seiten zeigen und auch die Hierarchie auf den Kopf gestellt wird. Und wunderbar ist die Tatsache, dass sich am Ende genügend Hände finden, die unaufgefordert das Gemeindezentrum wieder „in seine alte Form” bringen.

Wieder einmal wurde – höchst unkompliziert - und selbstbestimmt Gemeinschaft gestaltet und erlebt. Und ein tolles Gefühl ist es, „am Morgen danach”, abgeschminkt die gleichen Menschen beim Aschermittwochsgottesdienst wieder zu sehen.

R. Pscheidl