Wir gehören zusammen

Unter diesem Motto machten sich die Sternsinger in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigsfest in Auenwald und Althütte, wie überall in Deutschland dafür stark, Kindern in ärmen Ländern eine bessere Chance für einen guten Start ins Leben zu geben. Insbesondere standen dieses Jahr Kinder mit Behinderung im Vordergrund. Das Beispielland der Aktion war dieses Jahr Peru.

Damit die Sternsingerkinder die Wichtigkeit ihrer Aktion verstehen können, ist es wichtig, etwas über die Kinder, denen geholfen werden soll, und ihre Lebensrealität zu erfahren. Dazu erstellt das Kindermissionswerk jedes Jahr einen kleinen Film, der die Situation und die Herausforderungen, vor denen die Kindern im Beispielland stehen, anschaulich darstellt. Im Rahmen eines Filmabends haben wir diesen Film bei Chips, Popcorn und Getränken angeschaut und hinterher darüber gesprochen, was die Kinder aus diesem Film mitgenommen haben. Viele Kinder haben sich gut in die Situation der behinderten Kinder in Peru hineinversetzen können, die nur unter schwierigen Bedingungen zur Schule gehen können und ein selbstbestimmtes Leben beginnen wollen. Und so wurde es für den ein oder anderen viel greifbarer, warum die Sternsingeraktion so wichtig ist und dass die Sternsinger einen großen Beitrag leisten können, die Welt ein bisschen besser zu machen. Und bei den typischen Witterungsbedingungen um die Jahreswende ist dieses Wissen sicher eine große Motivation.

Auch dieses Jahr sind wir dem Ansatz treu geblieben, den Segen ohne Voranmeldung in alle Häuser zu bringen. Natürlich waren die 28 Sternsinger und ihre Begleiter nicht zahlreich genug, um wirklich jedes Haus besuchen zu können, aber es gelang uns, in allen Ortsteilen von Auenwald präsent zu sein - dieses Jahr auch wieder mit zwei Gruppen in Althütte. Unsere Sternsinger brachten mit ihren Begleitern den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen unserer Gemeinden und waren zugleich Segen für die notleidenden Kinder und Jugendlichen in aller Welt. Und das Ergebnis der Sammlung kann sich sehen lassen. Als wir den Erlös zusammengezählt haben, waren über 8.000€ für den guten Zweck zusammengekommen. Respekt! Da schmeckte das gemeinsame Frühstück nach dem Gottesdienst gleich doppelt gut.

Auch in der kommenden Weihnachtszeit werden wir wieder durch unsere Gemeinde ziehen. Wer dabei mitmachen möchte, kann sich gerne jeder Zeit an Peter Troche oder an das Pfarrbüro am Ebersberg wenden. Es gilt die Devise: umso größer die Schar der Sternsinger ist, desto mehr Haushalte können wir besuchen und umso weniger Arbeit ist es für jeden Einzelnen.