Katholische Seelsorgeeinheit Weissacher Tal

Vor wenigen Tagen erreichte uns ein Oster-Brief der Missionshilfe Brasilien e.V. mit folgenden Worten:

Liebe Freunde unserer Mission, liebe Spenderinnen, liebe Spender,

„Der Herr ist wahrhaft auferstanden”, so singen wir an Ostern.
Gerade in diesem Jahr, an diesem zweiten außergewöhnlichen Ostern, sowohl bei uns, als auch in Brasilien, hoffen und glauben wir, dass ER wieder Licht in das Leben der Armen in Brasilien und auch in unser Leben bringt.

Sie, liebe Freunde unserer Mission, helfen immer wieder mit, dass Ostern für unsere Armen in Brasilien lebendig wird und sie die Möglichkeit haben, vom Tod ihrer Armut auferstehen zu können.

Auch aus der Not, die Corona über die Armen bringt, werden die Menschen in Pilao Arado und Campo Alegre mit Ihrer Hilfe immer wieder den Mut zum Leben finden.

Wir wollen zuerst erfahren, wie es Pater Wilhelm und seiner Gemeinde in Pilao Arcado geht:
Das Corona-Virus macht uns zu schaffen, aber wir versuchen damit zu leben. Die Leute haben große Schwierigkeiten, aber die Not macht erfinderisch.

(...)

Im März haben wir wieder mit der Schule S. Antonio angefangen. Wir versuchen, den Anforderungen gerecht zu werden. Über 500 Kinder und Jugendliche besuchen die Schule, die sehr beliebt ist.

Die Schule wird als großer Segen verstanden. Für viele Kinder ist sie das zu Hause. Sie erhalten in der Schule ein ordentliches Mittagessen und wir achten darauf, dass sie gut versorgt werden.

In der letzten Zeit brauchen die Kinder verstärkt Hilfe, um Kleider zu kaufen.
Wir versuchen, mit unseren Gemeinden durch die schwierige Zeit hindurch zu kommen.

Mit Ihrer Hilfe aus Deutschland konnten wir letztes Jahr 108 Regenwasserzisternen bauen. Die Nachfrage nach Zisternen ist bei uns in Pilao Arcado sehr groß geworden.

Monatlich erhalten mehr als 25 Familien Lebensmittelpakete. Der Reis und die Bohnen haben sich um 37% verteuert. Das ist für die Ärmeren sehr schlimm. Der Präsident ist da sehr unmenschlich und dominant.

In Gegenden, in denen die Leute tätige Gemeinden gebildet haben, erleichtert sich manches. In einem Dorf mit 150 Familien gibt es jetzt einen „Laden für Grundlebensmittel“. Das ist eine Initiative der Gemeinde, die mit Ihrer Unterstützung aus Deutschland verwirklicht werden konnte.

Feyau – ein Dorf mit 80 Familien hat jetzt ein Gemeinschaftsfeld für Bohnen und Manjoka, um die Herstellung von Kraftfutter zu sichern. Kleine Dinge, die mit Ihrer Unterstützung aus Deutschland einen großen Effekt haben.
Allerdings hat die Pandemie die Gemeinden auch negativ beeinflusst und Rivalität erzeugt.

(...)

Ihnen allen ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Hilfsbereitschaft und für Ihre Liebe. Ihre Liebe gibt uns allen ein Zeichen: Wir dürfen glauben, wir dürfen hoffen: Es gibt eine Auferstehung.

Ihnen allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Osterfest

Mit persönlichem Gruß, in Dankbarkeit verbunden, Ihr

Bischof Gregor Maria Hanke OSB
1. Vorsitzender Missionshilfe Brasilien e.V.


Den ganzen Brief finden Sie hier...