Vor wenigen Tagen erreichte uns der Osterbrief der Missionshilfe Brasilien e.V. mit folgenden Worten:

Liebe Freunde unserer Mission,
Liebe Spenderinnen, liebe Spender

(…) Es ist schon bald wieder Ostern.
Hier in Pilao Arcado hat sich einiges verändert. Ich, Pater Wilhelm, bin mit meinen 80 Jahren nicht mehr Pfarrer. Mit dem neuen Pfarrer Re. Goao Mendes, ein Brasilianer, der aus unserer Pfarrei kommt und bei uns studierte, bin ich aber weiterhin verantwortlich für den sozialen und seelsorglichen Bereich in der Krankenstation und in der Schule Sto. Antonio, mit 500 Schülern, kleine und größere Kinder, die ganztägig bei uns sind, eine Mahlzeit und zwei Zwischenmahlzeiten erhalten.

Besonders in dieser schwierigen zeit der Pandemie, die immer noch anhält, werden die Kinder und Jugendlichen auch gesundheitlich betreut: vorsorglich, z.B. gegen Wurmerkrankungen usw.

(...) Die Pandemie hat bei uns sehr vielen Leuten den Lebensunterhalt erschwert. Wenn wir die Hilfe aus Deutschland nicht hätten, wäre alles noch schwerer. Das ist die Meinung vieler. Es ist fast ein Wunder, dass wir in der Pandemie monatlich etwa 100 Familie mit genug Lebensmittel über Wasser halten konnten und immer noch können. Wir helfen, indem wir gemeinsam einkaufen und dann die Gemeinden direkt den Bedürftigen helfen und so den Leuten zeigen, wie sie selbst verantwortlich sein können und werden.

Bei der Familie Canialho, 10 Angehörige und Kinder, brannte das Haus aus unerklärlichen Gründen ab. Die Leute aus der Gemeinde halfen selber. „Das haben wir von der Gemeinde gelernt“, sagen sie. Jeder half, wo er konnte. Nach einem Monat konnte die Familie schon ins neue Haus einziehen.
In einer kleinen Gemeinde mit fünf Familien, halfen sie mit viel Mühe und der Hilfe der Pfarrei, ihre Felder einzuzäunen und so die Möglichkeit zu haben, mehr Produkte besser zu verkaufen.

Diese kleinen Dinge haben große Erfolge. Ein Wunder auf dem Weg, so sagen die Leute, ist die Schule Sto. Antonio und die Krankenstation S. Vinzens. In der Schule Sto. Antonio sind 10 Kinder aus einer Familie, sie erhalten die Mahlzeiten für wenig Geld und guter Qualität. Es ist ein Wunder von guten Leuten aus Deutschland, so sagen die Eltern und die Leute aus der Gemeinde.

In der Krankenstation erhalten täglich 20-30 Kranke Behandlung und Mahlzeiten. Familie Souza, 8 Personen, waren in großen Schwierigkeiten in der Pandemie. In der Krankenstation wurden sie behandelt und bekamen das Essen für wenig Geld.

(...) Ihnen allen ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Hilfsbereitschaft und für Ihre Liebe. Ihre Liebe gibt uns allen ein Zeichen: Wir dürfen glauben, wir dürfen hoffen: Es gibt das Licht der Auferstehung.

Ihnen allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Osterfest

Mit persönlichem Gruß, in Dankbarkeit verbunden, Ihr

Bischof Gregor Maria Hanke OSB
1. Vorsitzender Missionshilfe Brasilien e.V.


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